Ein Schamane agiert als spiritueller Mittler zwischen der alltäglichen und der geistigen Welt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das energetische Gleichgewicht von Individuen wiederherzustellen. Durch traditionelle Rituale werden energetische Belastungen gelöst und die innere Ganzwerdung gefördert, um die Lebenskraft des Einzelnen wieder zu aktivieren.
Eine Definition jenseits von Klischees
Das Wort Schamane leitet sich ursprünglich von „saman“ ab, was „Wissender“ oder „jemand, der in Trance geht“ bedeutet. Doch ein Schamane ist weit mehr als ein historischer Begriff. Er ist ein energetischer Spezialist, der dort ansetzt, wo die rein materielle Weltanschauung an ihre Grenzen stößt. Ein Schamane „sieht“ Belastungen auf der Seelenebene und nutzt veränderte Bewusstseinszustände, um heilende Impulse aus der geistigen Welt in unsere Realität zu bringen.
Die drei Säulen der schamanischen Heilarbeit
1. Energetische Reinigung (Cleansing) Jeder Mensch trägt ein feinstoffliches Feld um sich – die Aura. Durch traumatische Erlebnisse, negative Umwelteinflüsse oder karmische Verstrickungen können sich schwere Energien in diesem Feld festsetzen. Der Schamane nutzt Techniken wie das Räuchern, Mantren oder spezifische Extraktionsrituale, um diese Belastungen zu klären und den energetischen Fluss in den Chakren wiederherzustellen.
2. Förderung der inneren Ganzwerdung In Krisensituationen oder bei traumatischen Ereignissen kann es vorkommen, dass Teile unserer Lebensenergie nicht mehr voll zugänglich sind. Schamanen sprechen hierbei von einem Verlust der seelischen Integrität. Die Aufgabe des Schamanen ist es, diese Anteile in einer „Reise“ aufzuspüren und sie durch den Prozess der inneren Ganzwerdung wieder mit dem Klienten zu vereinen. Dies führt oft zu einem Gefühl der neuen Vollständigkeit und Kraft.
3. Zeremonielle Vermittlung und Übergänge Schamanen begleiten Menschen durch wichtige Schwellenmomente des Lebens. Ob es um die Klärung von Ahnen-Themen, den Abschluss von Lebensabschnitten oder die energetische Reinigung von Wohnräumen geht – Zeremonien wie Feuer-, Wasser- oder Hausreinigungsrituale dienen dazu, den Raum für Neues zu öffnen.
Meine Ausbildung in der nepalesischen Tradition
Echtes schamanisches Wissen wird von Lehrer zu Schüler weitergegeben. Ich praktiziere in der ungebrochenen Nachfolge von Kedar Upreti aus Kathmandu, einem Schamanen in der 7. Generation. Diese Ausbildung garantiert, dass die von mir angewandten Mantren, die Techniken der Kundalini-Energie und die rituellen Abläufe ihre ursprüngliche Kraft behalten haben. Ich verwende keine modernisierten „Esoterik-Konzepte“, sondern vertraue auf jahrtausendealte Erfahrungswerte.
Die Methodik: Mit welchen Werkzeugen ich arbeite
In einer Sitzung kombiniere ich verschiedene traditionelle Instrumente, um auf drei Ebenen einzuwirken. Der Körper, den Energiekörper und die Seele:
- Mantra-Rezitationen: Tantrische Klangfolgen zur Transformation des Energiefeldes.
- Rasseln und Trommeln: Zur Erzeugung von Trancezuständen und zum Lösen schwerer Energien.
- Darbringen von Opfergaben (Bali/Naga): Der rituelle Austausch mit Naturkräften durch Blumen und Früchte.
- Rituale: Die kraftvollste Methode um die Unterstützung von spirituellen Energien zu erhalten.
Rituale bei einer schamanischen Heilung

Verschiedene Rituale stehen zur Verfügung, die individuell kombiniert werden können. Jedes dieser Rituale hat eine ganz eigene Energie und Wirkung. Diese sorgen in Form einer Opfergabe für die Unterstützung der jeweiligen Ebene, welche bei einem Konflikt für hilfreiche Unterstützung sorgen kann.
Planetenritual
Für karmische Probleme und Themen, die mit Lebenszyklen, Bestimmung oder kosmischen Einflüssen zusammenhängen. Es verbindet die Kraft der Planeten mit Heilenergie. Die Planeten sind fundamental, da sie unser Karma und unser Unterbewusstsein beeinflussen.
Feuerritual
Zur energetischen Reinigung auf allen Ebenen. Das Feuer transformiert schwere Energien, bringt Licht ins System und stärkt die Lebenskraft. Feuer ist ein Element, welches zur Reinigung benutzt wird und ein Werkzeug ist für den Schamanen, um sich gegen negative Energien durchzusetzen.
Opferritual
Wird eingesetzt, um fremde, negative Energien zu entfernen, durch die Opfergaben an Energien, welche wiederum in der Lage sind, diese zu entfernen. Das sind Elementals, regionale Gottheiten, Spirits, Geister oder andere Helferenergien. Dieses Ritual gibt es in verschiedensten Varianten und Formen in allen Traditionen.
Ahnenritual
Durch die Verbindung zu den Ahnen können ihnen Objekte geopfert werden. Dies kann kombiniert werden mit einem Feuerritual oder einfach einem Platz, wo wir die Elemente und Geschenke zusammenbringen. Ahnen sind sehr mächtig bei der Unterstützung von Heilung auf allen Ebenen.
Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Besuch bei mir?
Meine Klienten kommen oft zu mir, wenn sie sich energetisch „festgefahren“ fühlen. Typische Anzeichen können sein:
- Ein dauerhaft niedriger Energielevel, für den keine körperliche Ursache gefunden wird.
- Wiederkehrende belastende Träume oder emotionale Muster.
- Das Gefühl, von äußeren Energien oder karmischen Themen beeinflusst zu werden.
- Körperliche Beschwerden, die auf energetische Belastungen hindeuten.
Schamanismus und Psychotherapie
Mir ist wichtig zu betonen: Meine Arbeit ersetzt keinen Arzt und keine Psychotherapie. Ich verstehe schamanisches Heilen als spirituelle Ergänzung. Während die Psychologie auf der mental-emotionalen Ebene ansetzt, arbeite ich an der energetischen Wurzel.
FAQ: Häufige Fragen zu meiner Praxis
Wie lange dauert eine Sitzung?
Ich plane für dich etwa zwei Stunden ein, um genug Raum für die Analyse und das Hauptritual zu haben.
Kann ich jemanden mitbringen?
Ja, in der nepalesischen Tradition können bis zu fünf Personen (z.B. Familienmitglieder) gemeinsam teilnehmen.
Was kostet eine Behandlung?
Ich biete meine Heilarbeit auf Spendenbasis an, um den Zugang für jeden Menschen zu ermöglichen.
Muss ich an Schamanismus glauben?
Nein. Eine offene Grundhaltung ist hilfreich, aber die energetische Wirkung tritt unabhängig von deinem Glaubenssystem ein.
